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Situation Lernende

Haben Sie sich schon einmal mit der aktuellen Situation der Lernenden beschäftigt? Wussten Sie, dass:
- Lernende häufiger bei der Arbeit verunfallen als ausgebildete Mitarbeitende?
- Lernende „Dauerstress“ oft als gegeben akzeptieren?
- Sich bei den 16- bis 20-Jährigen 54% der Mädchen und 45% der Jungen ständig müde fühlen?
- Lernende am Arbeitsplatz über Ängste und Zukunftssorgen sprechen möchten?
- Oft separate Regelungen für Ausgebildete und Lernende bezüglich Rauchen gelten?



Ziele von power@work

Mit der Aufarbeitung obiger Fragestellungen möchte der SVBGF einen Beitrag zur Gesundheit von jugendlichen Arbeitnehmenden leisten und einen möglichst konstruktiven Eintritt ins Berufsleben ermöglichen. Davon profitieren schlussendlich nicht nur die Berufsbildner und die anderen Mitarbeitenden, sondern das Unternehmen und die ganze Berufsbranche.

Eine offene Kommunikation zwischen jugendlichen Arbeitnehmenden und Mitarbeitenden, insbesondere Berufsbildnern, ist eine wesentliche Bedingung zum Abbau unnötiger Reibungen. Probleme sind unvermeidbar, vermeidbar ist aber, dass man Probleme zu spät erkennt und nicht nachhaltig löst.

Lernende sollen sich ...
- mit Berufsbildnern, Vorgesetzten und Mitarbeitenden unklausuliert austauschen können,
Tabuthemen dürfen nicht ausgeklammert werden; dabei soll jederzeit der Anstand gewahrt werden;
- vorhandener Belastungen und Risiken sowie möglicher Konsequenzen bewusst sein;
- aktiv gesundheitsförderlich verhalten.

Zielgruppen von power@work sind nicht nur die Jugendlichen selbst, sondern auch Arbeitgeber, Lehrlingsbetreuer, Berufsfachschullehrer, für die Ausbildung relevante Ämter, BGF - Verantwortliche in den Betrieben wie auch Anbieter von BGF Dienstleistungen.



Was ist bisher geschehen?

An einem Workshop und einer weiteren Tagung haben insgesamt rund 170 Teilnehmende aus den verschiedensten beruflichen Bereichen die Grundlagen für das Instrument power@work erarbeitet.

In einem vorbereitenden Workshop des SVBGF bei der Swiss Re in Zürich wurde von über 40 Lernenden, Ausbildnern und Experten aus verschiedenen Bereichen das Thema «Gesundheit und Sicherheit bei jugendlichen Arbeitnehmenden» intensiv diskutiert.
Dabei wurden die folgenden Ziele verfolgt:
- Entwicklung einer gemeinsamen Sichtweise bezüglich Gesundheit und Arbeit
- Bestimmung möglicher Ziele und Schwerpunkte
- Starten eines Entwicklungs- und Umsetzungsprozesses

In einem Artikel [257 KB] der Zeitschrift «Schweizer Arbeitgeber» sind der Workshop und die Ergebnisse detailiert beschrieben.

Die Resultate dieses Workshops dienten als Grundlage für die Folgetagung power@work [375 KB] vom 22. November 2006 in Olten, an der sich 52 Jugendliche und 78 Ausbildner, Experten, Arbeitgeber und Gewerkschafter beteiligten.

Sie bot den Teilnehmenden eine Plattform, um:
- Antworten und Erfahrungen aus der Praxis zu ermitteln und zu bewerten;
- mit anderen Jugendlichen und Ausbildungsverantwortlichen Lösungen zu entwickeln;
- Massnahmen und Tools bezüglich Sicherheit und Gesundheit kennen zu lernen;
- Grundlagen für das Instrument Power@Work zu sammeln und zu ordnen.



Instrumente und weitere Entwicklungsschritte

Das Instrument Power@Work befindet sich zurzeit in der Testphase. Über den Download [298 KB] können Sie bereits jetzt auf das Instrument mit einem Beispiel zugreifen, ebenso auf das Benutzermanual. [737 KB]
Bitte beachten Sie, dass es sich noch nicht um die definitive Fassung handelt. Wenn Sie an den hier angebotenen Dokumenten nicht nur schnuppern, sondern Power@Work in Ihrem Betrieb konkret anwenden möchten, freuen wir uns auf Ihr Feedback an die SVBGF Geschäftsstelle. Gerne nutzen wir Ihre Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge. Dafür danken wir Ihnen bereits heute.


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