ENWHP

Europäisches Netzwerk für BGF

Der zuständige Dienst der Europäischen Kommission unterstützt seit 1996 eine Initiative zum Aufbau eines Europäischen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung ENWHP.

Die Mitglieder des Europäischen Netzwerkes für BGF sind Organisationen aus allen 25 EU-Mitgliedsstaaten, den Ländern des Europäischen Wirtschaftsraumes sowie der Schweiz und Kanada. In jedem Land befindet sich eine nationale Kontaktstelle (NCO) - jene der Schweiz ist Gesundheitsförderung Schweiz

Ziel dieses Netzwerkes ist es, auf der Basis eines ständigen Erfahrungsaustausches, nachahmenswerte Praxisbeispiele zur BGF zu identifizieren und zu verbreiten. Das ENWHP ermutigt damit seine Mitgliedsstaaten, der BGF einen höheren Stellenwert einzuräumen und Fragen der Gesundheit am Arbeitsplatz bei politischen Entscheidungen mit einzubeziehen.

Das ENWHP koordiniert den Informationsaustausch und die Verbreitung vorbildlicher Praxisbeispiele in seinen Mitgliedstaaten. Seine Mitgliedsorganisationen setzen sich für den Aufbau informeller Netzwerke auf nationaler Ebene ein. Alle Aktivitäten und Prioritäten basieren auf dem Subsidiaritätsprinzip und unterstützen die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten. Im Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft und das Ziel, die BGF in der Arbeitswelt zu verbreiten, betrachtet das Europäische Netzwerk die folgenden Aufgaben als vordringlich und als Grundlage für zukünftige Aktivitäten:
- BGF bekannter machen und alle Schlüsselpersonen zur Übernahme von mehr Verantwortung für die Gesundheit bewegen;
- Ermitteln und Verbreiten von vorbildlichen Praxisbeispielen;
- Leitlinien für eine effektive BGF entwickeln;
- Das Engagement der Mitgliedsstaaten für die Einleitung entsprechender politischer Schritte sicherstellen;
- Die besonderen Anforderungen in der Zusammenarbeit mit KMU berücksichtigen.
(Auszug aus der Luxemburger Deklaration des ENWHP, 1997)
Das ENWHP produziert regelmässig einen Newsletter, der hier abonniert werden kann


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